Petersburger Hängung

September 3, 2009 von antjebock

Die Ausstellung hängt!

Neun Künstlerinnen auf 2 kleinen Wänden in einem ca.25qm großem Raum in Petersburger Hängung. Schwieriges Unterfangen, dachte ich. Jede hat 2-5 Bilder in verschiedenen Formaten. Viel zu viel, dachte ich… Zwischendurch fürchtete ich, wir müssen Nachschub holen…

Wir haben zu viert gehängt. Es war sehr spannend und ist toll geworden.

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Alt: 300 Jahre Eau de Cologne | Jung: 8 Jahre odecologne

August 26, 2009 von antjebock

Odecologne Print und Webdesign wird 8 Jahre jung. Die 2 Designerinnen Olivia Ockenfels und Sabine Volmert wollen dies mit einer kleinen Ausstellung im Atelier Maike Diedeling feiern. Es werden Werke von Künstlerinnen gezeigt, die in den letzten Jahren in der online-galerie auf der Website ausgestellt haben:
Regina Kochs, Gabriele Lutterbeck, Katinka Dermietzel, Simone Neveling, Sabine Weber, Gabriele Seifert, Olivia Ockenfels, Kirsten van den Boogart und demnächst Antje Bockeloh.

Ferienzeit-Auszeit

August 26, 2009 von antjebock

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6 Wochen Urlaub! Was nehme ich bloß mit um immer schön kreativ sein zu können. Nach langer Überlegung packe ich eine Kiste…von jedem etwas…Acryl, Aquarell, Grafit, Ölkreide… 3 Blöcke… Fotoapparate, Computer…

Von dem Norwegen Motto „reduce to the max…“ keine Spur. Ein Skizzenbuch hatte ich dann vergessen einzupacken.

Diesmal mit 2 Kindern, eine kleine Rundreise mit Wohnwagen und Zelt nach Potsdam, an die Ostsee, Hamburg und Bremerhaven.Die  Nächte waren noch anstrengend mit der Kleinen…Also gar keine Lust kreativ zu sein. Sondern einfach mal das nichts tun geniessen, sofern das mit 2 Kindern möglich ist… oder mal lesen…

EinHaufen unscharfer Fotos ist dabei rausgekommen… Mein Mann hat sich über meine neue fotografiertechnik schlapp gelacht…

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Die Ausstellung

Juli 5, 2009 von antjebock

Meine ertse Ausstellung, unsere erste Gruppenausstellung war… eine gute Erfahrung, sehr aufregend (im Vorfeld), anders als erwartet, voll, leer, amüsant, laut, leise,…

Es hat Spaß gemacht.

Es hat Spaß gemacht mich, meine Arbeit, zu präsentieren, was ich aber noch ordentlich üben muß. Ich habe gedacht, ich würde ziemlich Angst haben. Hatte ich nicht,war auch nicht nötig. Die Resonanz war sehr positiv.

Hier ist das „Werk“! Und einige Impressionen zur Ausstellung.

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Einladung zur Ausstellung

Mai 20, 2009 von antjebock

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Vier Jahre

Mai 6, 2009 von antjebock

Vier Jahre Alanus Werkhaus liegen hinter mir. Es war eine lange Zeit. Es hat sich viel verändert in meinem Leben.  Ich habe viel  über meine Kreativität gelernt. Ich habe viel über Kunst erfahren und ich habe 2 Kinder zur Welt gebracht.

Paul hat immer gesagt: Die Kunst möchte in den Alltag integriert werden. Ich fand es 3 Jahre lang sehr schwierig… und plötzlich, mit dem zweiten Kind, ist auch die Kunst bei uns eingezogen. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht in irgendeiner Form kreativ bin…

Es ist viel einen Haushalt zu regeln, den Zauber Kinder zu erleben, der Kreativität freien Lauf zu lassen, Geld zu verdienen und in einer funktionierenden Beziehung zu leben…es geht…es macht Spaß…

Wir, unsere Alanusgruppe, beschließen die vier Jahre mit einer öffentlichen Ausstellung in Köln. Meine erste Gruppenausstellung. Ich bin schon sooo aufgeregt und immer noch, seit Wochen, mit meiner Ausstellungsarbeit beschäftigt.

Ich werde etwas ausstellen, woran ich im Traum nicht gedacht hätte. Eine Kombination von Malerei und Fotografie.

Den Termin werde ich noch bekannt geben.

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Blütenzauber

April 29, 2009 von antjebock

In meinem Urlaub auf Corsika begeisterte ich mich erst für die Mohnblumen und dann für die Bourgonville. Die Farben zogen mich magisch an. Am nächsten Malwochenende in Alfter nahm ich mir vor Blumen, bzw, die Blüten der Bourgonville zu malen…

Unsere Dozentin sagte: Blumen sind schwer zu malen. Entweder sie werden kitschig oder dekorativ…

Das war mir egal. Ich wollte meinen Farbrausch ausleben.

Ohne mir dessen bewußt zu sein, wurde ich immer abstrakter. Eine einfache Form und Farbe, Farbe…Farbe. Irgendwann hielt ich inne und meine Augen suchten die Bourgonville. Sie konnten sie nicht finden. Ich wollte grade mit der Leinwand und einem Schwamm zum Waschbecken gehn und schrubben, als unsere Dozentin mir die Leinwand aus der Hand nahm und sagte: Nein das ist gut. Das kann so bleiben…!

Ich war verwirrt, das ist doch keine Blüte mehr… das ist doch abstrakt…

Ja, warum denn nicht!

Diese Erfahrung gab mir eine völlig neue Sicht auf die Dinge. Meine Sicht. Und das Vertrauen, meinem Gefühl, meiner Intuition, beim malen zu folgen. Aufzuhören wenn sich der Kopf einschaltet, pausieren und betrachten…

Ich war tageleng sehr berührt über diese neue Erkenntnis.

Ich wußte aber auch, es wird noch Übung brauchen.

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Corsika Juni 08

April 22, 2009 von antjebock

3 wochen Urlaub mit Familie auf Corsika. Dafür habe ich mir ein schönes langformatiges Skizzenbuch gekauft. Malsachen sorgfältig wieder nach der Devise: reduce to the max! gepackt.
Das Skizzenbuch hat mir wieder gehörigen Respekt eingeflößt. Es hat 1 Woche gebraucht, bis ich es mitgenommen habe auf einen Ausflug und die ersten jungfräulichen und unsicheren Striche gezogen habe. Angefangen habe ich mit der Übung im Gehen zeichnen…

Meine Vorstellung war, an Norwegen anzuknüpfen. Klar, kurz und deutlich die Landschaft, oder was auch immer, einzufangen. Es passierten mir relativ detailierte Zeichnungen. Mir ist es nicht wirklich gelungen, das für mich prägnante, festzuhalten.

Trotzdem machte mir das Zeichnen von Tag zu Tag mehr Spaß. Es erinnerte mich an früher, als meine Lieblingsbeschäftigung zum totalen Abschalten, das genaue Abzeichnen von Fotos war.
Ich hatte nicht die Zeit und den Raum wie in Norwegen und doch genug Möglichkeit, um zu merken, das Üben mich Schritt für Schritt weiter bringt. Auch wenn es nicht der Vorstellung entsprach…
Zuerst faszinierten mich die Mohnblumen. Ich habe noch nie so viele Mohnblumen gesehen. Vor allem das Rot. Ein unglaubliches Rot! Dann entdeckte ich die Beaugonville. Von Pink bis Orange. Solche Blüten habe ich auch noch nicht gesehen und diese Farbkombination. Unmöglich schön! Ich habe unermüdlich die abfallenen Blüten gesammelt und sogar mit nach Hause gebracht…

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Am letzten Abend zeichnete ich alleine am Strand und dachte: Wenn ich jetzt noch ein paar Tage hätte, würde ich meinen Strich finden, vielleicht sogar in Richtung klar, kurz und deutlich…
Wer weiß…

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Corsika hat eine vielfältige Landschaft. Schöne Strände, Felsküsten und Berge in einem. Dazwischen unglaubliche Wälder und Täler mit Flüssen und Wasserfällen. Im Mai/Juni ist noch alles sehr satt grün und farbig…
Ich wurde erst mal erschlagen von dieser Vielfältigkeit und dachte: Das schaffe ich nie mein Skizzenbuch antzfangen!
Und die Frage: Gibt es überhaupt eine einfache Landschaft?

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Natürlich hatte ich viel zu viel Malsachen dabei. Paar Bleistifte in verschiedenen Stärken, der Aquarellkasten und das Skizzenbuch hätten gereicht.

Norwegen Sept.07

Juli 3, 2008 von antjebock

Paul Jonas Petry ist der leitende Dozent der Jahreskurse an der Alanus Kunstakademie. Er doziert den Bildhauer Teil im 2. Halbjahr des Jahreskurs. Normalerweise geht der Jahreskurs ein Jahr. Die meisten von unsrer Gruppe waren so begeistert, das sie unbedingt weiter machen wollten.
Paul hat es uns ermöglicht den Jahreskurs fortzuführen. Er spricht die Termine mit der Akademie ab, fragt Dozenten für uns an und hat das Konzept für die weiteren Jahre entworfen.

Es gibt schon einen Jahreskurs der weiter gemacht hat, natürlich mit Pauls Hilfe. Mittlerweile stehen sie auf eigenen Füßen und haben eine Künstlergruppe Namens Römme gegründet. Römme ist so etwas wie Schmand oder saure Sahne… aus Norwegen. Römme hatte im Oktober 07 ihre erste Ausstellung.
Die Idee zu dieser Künstlergruppe ist in Norwegen entstanden, als der Gruppe klar wurde, das der Kurs nach 4 Jahren zu Ende sein wird.

Paul hat uns oft erzählt, das er mit seinen Bildhauer Studenten 3 Monate im Sommer in Norwegen verbringt, zum arbeiten.

Im 3. Jahr hatten wir Paul endlich überredet mit uns auch nach Norwegen zu fahren.

Norwegen. Ein Experiment. 10 Tage Gruppenreise, Thema: Landschaft zeichnen.
Kleines Gepäck, Pauls Leitspruch: reduce to the max!!!
Und 3 Frauen mit ihren Ehemännern und teilweise noch zu stillenden Kindern…

Ich war etwas irritiert… ich hatte an Bildhauern gedacht und nicht an Landschaft zeichnen…

Die Landschaftsmalerei war mir bisher ein Rätsel. Natürlich gibt es wunderschöne Landschaftsmalereien und Zeichnungen, die auch mir sehr gut gefallen… Bis dato hatte ich weder Spaß daran noch Lust. Vor allen Dingen mich irgendwo ins Land zu stellen und zu malen, womöglich noch zu frieren… oder im Regen. Wie anstrengend und ungemütlich… Da ich aber schon oft in den letzten 3 Jahren die Erfahrung gemacht habe, wenn ich mich auf ein Thema einlasse, auch wenn es mir objektiv nicht gefällt, öffnen sich auf wundersame Weise ungeahnte Türen… So auch in Norwegen. 10 Tage Zeit „selbst sein“ zu dürfen…mit Familie.
5 Kinder, 3 Ehemänner (zum Kinder hüten) 10 Kursteilnehmerinnen, 1 Kursteilnehmer und unsere 2 Dozenten Paul Jonas Petry und Corinna Krebber.

Nach ca.4 Tagen hat unsere Gruppe ihren Rhythmus gefunden, im Einklang mit den Individuellen Rythmen.
Ich bin mit Corinna und einigen anderen, jeden Morgen, 2-4 Stunden, auf Wanderschaft mit Skizzenblock gegangen.

Skizzenblock heißt ein kleines Heftchen von Crinna und Paul gemacht. Jeder hat das gleiche bekommen. Ein kleiner Anreiz für alle. Ich für meinen Teil habe riesigen Respekt vor Skizzenbüchern. Die Seiten sind fest und es wird alles darin festgehalten ohne Rücksicht auf Verluste…

Morgens wandern, Nachmittags malen und zeichnen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, diversen Versuchen meinen Strich zu finden, habe ich schließlich etwas gefunden, was meine Aufmerksamkeit verlangte. Die langen kahlen Bäume und die unglaublichen Herbstfarben. Eine kombination von Üppigkeit und Kahlheit…

Ich habe versucht die traurigen kahlen Baumstämme mit Graphit und Frottagetechnick festzuhalten. In Gruppen wirkten sie so als wenn sich sich unterhalten würden und gar nicht mehr traurig.
Daneben mein farbiger Eindruck der Bäume, Gräser und Preiselbeerblätter.

Am Ende, zu Hause, sind auf Leinwand mit Graphit, Werke von einsamen und nicht einsamen Bäume entstanden und mit Acrylfarbe, auch auf Leinwand, Preiselberrblättertepiche…

Ich fand es sehr spannend zu Hause meinen künstlerischen Eindruck von Norwegen festzuhalten. Meine Meinung über das Landschaft zeichnen hat sich gewaltig verändert und ich empfand es als einen sehr bereichernden Prozeß…

und freue mich auf die nächste Reise mit Skizzenbuch!

Porträt

März 19, 2008 von antjebock

In den letzten 3 Monaten habe ich viele Berichte im Geiste geschrieben. Nun weiß ich nicht wo ich anfangen soll. Bevor noch mehr Monate ins Land gehen ohne das ich einen Bericht geschrieben und veröffentlicht habe fange ich nun einfach an, egal welche zeitlichhe Reihenfolge dabei entsteht und egal wo es mich hinführt.

Mein letzter Bericht handelte von Porträts aus meiner Kindheit. Ich bin immer noch sehr beeindruckt von diesen, meinen Zeichnungen…sie sind so…authentisch…

Ich hatte die leise Hoffnung irgendwann eine Leidenschaft zum Porträtzeichnen zu entwickeln mit dieser kindlichen Naivität… Es passierte nichts. War eine schöne Vorstellung. Aber dafür passierten 1000 andere Sachen…

Kürzlich merkte ich, das ich mich sehr wohl mit dem Thema Porträt auseinandersetze und das schon seit einiger Zeit. Aber mit einen ganz anderem Medium. Mit der Fotografie! Lange habe ich gebraucht um zu merken, was ich in meinen Porträts suche: Die Unmittelbarkeit und Direktheit von Kindern, den spontanen Moment, die Generationen, die Veränderung des Menschen…wachsen…nähe

Die Fotografie ist für mich ein alt bekanntes Medium. Nur der Blick hat sich verändert. Lange hatte ich keine Kamera mehr in der Hand. Irgendwann hatte ich den Impuls, die Kamera meines verstorbenen Vaters zu nehmen und den Film, der schon 1 jahr in der Kamera lag, voll zu knipsen… Daraus ist dann in den letzten 2 Jahren eine kleine Serie von Porträts entstanden ohne das ich es bemerkt habe. Ich habe diese Bilder nicht ernst genommen, weil Familie, aber dennoch faszinieren sie mich.

Nun frage ich mich, wie es ist, auch Bekannte oder Fremde zu fotografieren…haben sie die gleiche Faszination?

Hat die Faszination nur was mit Familienangehörigkeit zu tun?

Wie empfinden es andere?

Nun beschäftige ich mich seit Wochen mit Vergrößern und Rahmen dieser Porträts um den Wert zu erkennen…um sie schätzen zu lernen…

Hier eine kleine Auswahl…

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